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Stimmen aus der Presse

» Schmuckstück mit Gaumenfreuden

Mehr als ein Geheim-Tipp: Zum goldenen Engel in Flonheim

Waren Sie schon mal in Flonheim? Ein kleiner Ausflug in den Südwesten Rheinhessens lohnt sich in jedem Fall. Hier findet man eines der schönsten Weinbergshäuschen der Region. Und auch kulinarisch hat die kleine Ortsgemeinde allerhand zu bieten. Mitten im Ort am Marktplatz 3 steht das Restaurant „Zum goldenen Engel“, betrieben wird es von Sabine und Klaus Mayer, die mit sehr viel Engagement und Leidenschaft eine vielversprechende gehobene Gastronomie anbieten.

Das Ambiente

Liebenswert, fast ein wenig schlicht sieht das Gebäude von außen aus, das früher einmal eine Poststation der „Thum und Taxis“ war. Seit 1909 ist das gesamte Anwesen ein Kulturdenkmal. Ein Schmuckstück. Sehr schön verbinden sich moderne und historische Elemente. Die Bruchsteine, dicke Balken, das Parkett, dezente Designer-Lam- pen und massive Holztische. An keiner Stelle wirkt es überladen oder überdekoriert, hier wurde mit Geschmack eingerichtet. Ein schöner Rahmen für einen inspirationsfreudigen Koch.

Die Wirtsleute

Sabine und Klaus Mayer gehen schon länger gemeinsame Wege. Sie - gelernte Hotelfachfrau - stammt aus Mainz, er aus dem Rheingau, seine Lehre hat er in der Krone Assmannshausen absolviert. Inzwischen dürfen sich beide Meister ihres Fachs nennen. Klaus Mayer wirkte zudem bei etlichen Stemeköchen, in der Ente in Wiesbaden zum Beispiel oder als Souschef im Son-nora in Dreis im Kreis Bemka-stel-Wittlich, immerhin mit drei Michelin-Stemen ausgezeichnet. Dazu war er Küchenchef im Schloss Sörgenloch bis er sich 2011 selbständig gemacht hat. In Flonheim. Und ganz bewusst, wie er betont: „ohne Stemeam-bitionen“.

Die Speisen

Die Speisekarte ist klein aber fein, saisonal und so weit möglich auch regional ausgerichtet. Lediglich zwei Gerichte sind auf vielfachen Kundenwunsch zum klassischen Dauer-Renner geworden: der kross gebratene Pulpo mit mediterranem Nudelrisottosalat (14,50 Euro) und das angemachte Rindertartar (11,50 Euro). Als Hauptgang überzeugt das Duroc-Schwein mit Gnocchi, Pfifferlingen, Kohlrabi, Erbsen, knusprigem Pancetta und Bergkäse (25,50) - alles auf den Punkt. Köstlich. Alternativ ein Filet vom Seehecht mit gepfeffertem Kartoffelpüree und S aff angurken (24,50) oder wer’s vegetarisch mag: ein Safran-Rosinen-Erbsenrisotto mit Gorgonzola, Birne und Radiccio Trevisano. Mutigen sei das Überraschungsmenü empfohlen. Drei Gänge für 41,50 Euro. Und wer sich noch Platz lässt für ein Dessert, der erhält ein zusätzliches Verwöhnpaket on top.

Die Weine

Rheinhessen-Weinliebhaber kommen im Goldenen Engel voll auf ihre Kosten. Über 100 Positionen weist die Karte auf, mit Tfopfen von namhaften Winzern, aber auch von überraschenden Newcomern. Vertrauensvoll darf man - in der Obhut von Sabine Mayer - den jeweiligen Weinempfehlungen folgen und erlebt die eine oder andere angenehme vinologi- sche Überraschung. Biertrinker sollten das Alzeyer Volkerbräu probieren.

Das Fazit

Das Restaurant „Zum goldenen Engel“ trägt seinen Namen zurecht, als Gast fühlt man sich durchaus ein wenig engelsgleich aufgehoben mit seinem familiären Service, der genau das-richtige Maß von Nähe und Distanz findet, die man als Gast so sehr schätzt.

Die angebotenen Speisen sind qualitativ hochwertig zubereitet, mit viel Liebe zum Detail und beileibe keine winzigen Gourmetportiönchen. Bodenständig-gut-bürgerlich auf höchstem Niveau.

Wer hier speist, geht wohl gesättigt nach Hause und auch der Gaumen hat seinen Spaß. Für viele dürfte das Restaurant noch Geheim-Tipp-Charakter haben und dennoch wird es bereits so gut besucht, dass eine Reservierung unumgänglich ist.
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Der Gastwirtschaftsprüfer von Weinessen.de
Michael Bonewitz, www.bonewitz.de
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» Eine Perle in der Genuss-Oase

MAHL-ZEIT "Zum Goldenen Engel" gehört zu den Repräsentanten des rheinhessischen Topgastronomie-Orts Flonheim

FLONHEIM. Der 2700-Einwohner-Ort Flonheim im Landkreis Alzey-Worms ist zweifelsohne ein Faszinosum, vereinigt er doch auf sehr überschaubarer Fläche eine ungewöhnlich stattliche Zahl von Spitzenweingütem: Galle, Kampf, Pauser, Strubel-Roos und der Espenhof. Letztgenannter Name weist auf eine weitere Besonderheit der Gemeinde am Tor zur Rheinhessischen Schweiz hin das gehäufte Auftreten herausragender Gastronomiebetriebe. Der Espenhof der Familie Espenschied im Ortsteil Uffhofen, Idar, gehört dazu, dann ist da die Dohlmühle am entgegengesetzten Ortsrand - und mittendrin sozusagen befindet sich, am Markplatz, neben der Kirche, das Restaurant „Zum Goldenen Engel“. Hier kehren wir heute ein.

Es ist heiß, umso mehr freuen wir uns, im lauschig-schattigen Innenhof des Anwesens Platz nehmen zu dürfen. Wo heutzutage kulinarisch gestimmte Menschen dem guten Essen und Trinken frönen, war dereinst die Posthalterei derer von Thurn und Taxis untergebracht So lang ist es noch nicht her, dass Küchenchef Klaus Mayer und Restaurantleiterin Sabine Lenner dieses Kleinod zum, Top-Restaurant gemacht haben. Sabine Lenner serviert auch heute wieder mit der ihr eigenen charmanten Gelassenheit, die den überdurchschnittlich guten, souveränen Umgang mit dem Gast auszeichnet Vorweg kredenzt sie uns einen Paprika und Oliventapenade, dazu werden gesalzene Radieschen und zwei Sorten Brot gereicht Während mein Begleiter die Speisekarte studiert, habe ich mich bereits an der Flaschenweinkarte festgesehen. Sie beinhaltet tatsächlich mehr als 100 Positionen, vorzügliches Weißes und Rotes aus deutschen Anbaugebieten und vieler weiterer Herren Weinländem. Rheinhessische Kreszenzen sind - wie sich’s gehört - überdurchschnittlich stark vertreten.
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Lobes voll: „Wenn das keine kreative Küche ist - dann weiß ich’s nicht!“ Auch ich bin schlichtweg begeistert von meinem mediterranen Nudel-Risotto-Salat mit Fenchelsalami und auf der Haut gebratenem Filet von der Dorade. Alles das, was saftig, zart oder fest sein soll, ist es auch bei diesem Gericht, und den Würzzustand möchte ich ebenfalls als nahezu perfekt beschreiben. 13,50 Euro sind gewiss nicht zu viel für diese Speise.

Luftig, wellig, leicht buttrig

Rosa gebratene Entenbrust mit Selleriepüree, Pfifferlingen und Weinbergspfirsich (25,50 Euro) - so heißt der Hauptgang, den mein Begleiter genießt. Wiener Schnitzel mit verschiedenen Gemüsen und Gnocchi (20,50 Euro) - dies ist die Tagesempfehlung, und ich habe sie gerne angenommen. Das Kalbfleisch hat die perfekte Stärke von etwa 5 Millimetern, die Panade ist luftig, wellig und leicht buttrig im Geschmack. Serviert wird das Schnitzel mit der klassischen Garnitur (Zitronenscheibe, mit Kapern gefülltes Sardellenröllchen) auf einem Bett köstlich-knackiger Gemüse, die ein herrlich buntes Bild mit den gelblich schimmernden Gnocchi abgeben. Ich bin im höchsten Maße erfreut. Unsere Freude bezieht sich im Übrigen auch auf die Weine, die wir im Verlauf des Essens probiert haben: die 2010er „Furioso“ - Rotwein-Cuvée von Klaus Gallé (5,40 Euro), die 2013er Mariage aus Chardonnay und Weißburgunder von Becker-Landgraf, Gau-Odemheim (5,60), und den 2009er Frühburgunder von Gröhl in Weinolsheim (6,20 Euro) - alle trocken ausgebaut.

„Wundervoll“, höre ich meinen treuen Mitesser halblaut sagen, als wir bezahlen. „Und intellektuell gottseidank nicht anstrengend.“ Was er damit meine, frage ich ihn. „Ganz einfach: Bei vier Vorspeisen, zwei Menüs, vier Hauptgängen und vier Desserts habe ich nicht den irren Entscheidungsdruck wie in so vielen Restaurants.“ Richtig, denke ich für michr und ein Hinweis auf Qualität statt Quantität ist das auch noch.

Gesamtergebnis: 8,9

1 = Reinfall
10 = Besser geht's nicht
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DER MAINZER / Rhein Main Presse / Von Lou Kull

» Koche Gutes und wir schreiben darüber!

Klaus Mayer weiß, was er tut. Schließlich war er bereits mit 24 Jahren Souschef im berühmten Drei-Sterne-Restaurant Sonnora. Weitere Stationen waren die Ente in Wiesbaden und Schloß Sörgenloch. Im Juli 2011 kam dann der Sprung in die Selbstständigkeit: mit dem Goldenen Engel in Flonheim. Mayer gelingt genau das, was er die „Verfeinerung des Bodenständigen“ nennt: Der rosa gebratene Nacken vom Iberico-Schwein zeigt eine ungewöhnliche Intensität, Saftigkeit und Delikatesse. Brilliante Komposition von geschmorten Ochsenbacken und gebratenem Wolfsbarsch mit Selleriepüree, Rosenkohl und Pilzen. Den krossen Pulpo mit Fenchel-Orangensalat gibt es als leckere Vorspeise. Dazu genau die richtigen Tropfen ... der besten Winzer aus Rheinhessen. Eine neue kulinarische Top-Adresse, die mehr als ein Geheimtipp ist. Gut, wenn man weiß, was man tut!
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„VivArt“, Mainz & Rheinhessen

» Junges Team in alten Mauern

Mit empfehlenswerten Restaurants ist das Mainzer Hinterland nicht eben gesegnet, doch es gibt Lichtblicke. Klaus Mayer, der Erfahrungen in der Wiesbadener „Ente“ sammelte, hat am Flonheimer Marktplatz seinen Landgasthof eröffnet. Sein Konzept ist einfach und gut: kleiner gemütlicher Gastraum in historischem Ambiente mit Bruchsteinmauer und Deckenbalken, dazu eine kleine Speisenkarte mit handfesten Gerichten, verfeinert mit einem Hauch Gourmetküche. Der Pulpo war knusprig gebraten und bissfest, dazu reichte Klaus Mayer mit Balsamico verfeinerte Linsen, die durch ihre dezente Säure den Geschmack des Pulpos belebten. Bei der saftigen, sehr fein gewürzten Dorade mit Parmesanpolenta war die Haut so knusprig, wie man das selten findet. ... Sehr sympathisch und aufmerksam war der von Sabine Lenner geleitete Service. Tolle Weinkarte mit allem, was Rheinhessens Winzer zu bieten haben – zu erstaunlich günstigen Preisen!
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Rheingau Echo